Stephanie Pfab, Famulantin Interne

Mittlerweile studiere ich im 7. Semester Medizin in Innsbruck. Meine letzte Famulatur habe ich im Krankenhaus Schwarzach (Österreich) auf der Internen Abteilung absolviert. Hier möchte ich einige Eindrücke für Euch hinterlassen.

Schon am ersten Tag wurde ich sehr freundlich von allen begrüßt und aufgenommen. Ich wurde zwei Turnusärzten zugeteilt, um mit ihnen den Tagesablauf auf der Station der inneren Medizin kennen zu lernen. Diese Ärzte kümmerten sich um mich und stellten mich vor einige Herausforderungen. Natürlich blieben sie in meiner Nähe und halfen mir sofort weiter, wenn ich nicht mehr wusste was zu tun war. Für mich persönlich war diese Methode sehr lehrreich und ich habe viele neue Erfahrungen gesammelt.

Nach zwei bis drei Tagen kannte ich den groben Ablauf des Tagesgeschehens und wusste wie man einen internistischen Status, zumindest im Großen und Ganzen, erhebt. Häufig war ich bei den Visiten dabei. Um neue Erfahrungen zu machen durfte ich die anschließenden Tage in der zentralen Notaufnahme verbringen. Dort erwarteten mich wieder neue Einblicke mit etwas akuteren Geschehnissen, wie zum Beispiel Herzinfarkt, Pulmonalembolie oder auch Nierenkoliken. Hier konnte ich mein Können im Status Erheben ausbauen. Ich fand es sehr gut, dass ich einfach alleine als erstes mit einem Patienten Kontakt aufnehmen durfte (außer es handelte sich um einen Notfall), jeder Fall wurde danach außerdem mit einem Oberarzt besprochen und auch dieser machte sich nochmals ein Bild von dem Patienten. Dies war für mich wirklich sehr lehrreich und positiv. Ich fühlte mich sehr gut betreut.

Die zweite Woche meiner Famulatur verbrachte ich vormittags immer auf der internistischen Intensivstation, nachmittags dann wieder beim Status Erheben Üben in der zentralen Notaufnahme. Ich war begeistert von dem Zusammenhalt der Ärzte untereinander und auch zwischen dem Pflegepersonal. Alles was ich wissen wollte wurde mir immer ausführlich erklärt, so dass ich sehr viel dort lernen konnte.

Ich konnte sehr viele, für mich neue Einblicke gewinnen. Dazu hat sicherlich beigetragen, dass ich immer Haut nahe dabei sein durfte und mich die Ärzte auch zum Beispiel einen Blick durchs Bronchoskop werfen ließen. Ich durfte beim Ultraschall selbst den Schallkopf führen und auch beim Abhören der Lunge oder des Herzens mein Stethoskop verwenden.

Auch die Anwesenheit im Herzkatheter-Labor oder in der Endosono wurde mir immer ermöglicht.

An dieser Stelle möchte ich noch einen Fall erwähnen, der mir sicherlich mein ganzes Leben in Erinnerung bleiben wird: ich konnte nämlich bei einer kardiopulmonalen Reanimation direkt dabei sein und mithelfen. Ich habe durch diese neue Erfahrung meine Kenntnisse erweitern können. Glück im Unglück.

So gingen die drei Wochen meiner Famulatur sehr schnell vorüber, danke all denen die mir diese super Zeit ermöglicht haben. Ich kann eine Famulatur auf der Interne Abteilung in Schwarzach nur wärmstens weiterempfehlen!

Meine nächste Famulatur werde ich schon im Jänner auf der Pädiatrie machen, ich freu mich schon!

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