Dr. Katharina Kaserbacher, Turnusärztin

Was willst du später einmal werden? – Diese Frage wird oft gestellt, ist jedoch äußerst schwierig zu beantworten. Ich habe für mich persönlich mit ca. 16 Jahren die Entscheidung getroffen, Medizin zu studieren und einmal Ärztin zu werden. Der Werdegang hat dann auch gut geklappt und am Ende des Studiums stellte sich die Frage: Wo willst du deine Ausbildung beginnen? Die Entscheidung fiel mir nicht schwer, da ich unser Haus bereits durch zahlreiche Famulaturen sowie durch den Rettungsdienst kannte. Das freundliche Miteinander, die Größe des Hauses und die geologische Lage ließen zudem keine Zweifel aufkommen.

Als ich dann zu arbeiten begonnen habe, wurde ich herzlich ins gesamte Team aufgenommen. Diese Erfahrung machte ich ziemlich an jeder Station, an die ich im Laufe der Zeit wechselte. Natürlich trifft man auf viele unterschiedliche Charaktere – von lustig bis spannend – und natürlich wird man sich mit manchen besser und mit anderen weniger gut verstehen, jedoch wird man dadurch in seiner eigenen sozialen Kompetenz gefordert, die Teamfähigkeit sowie Kompromissbereitschaft erhöht. Zu Beginn braucht man etwas Zeit um sich in den Ablauf einzufinden. In der Regel hat man die „Routine“ aber schnell intus.

Jetzt stehe ich am Ende meiner Turnuszeit und blicke insgesamt auf eine sehr lehrreiche und schöne Zeit zurück. Klar, wir befinden uns in einer Zeit des Umbruches und es ist nicht alles perfekt, jedoch wird man den perfekten Arbeitsplatz nicht finden. Deswegen finde ich es wichtig, sich in der Arbeit wohlzufühlen und gerne dorthin zu gehen – und dies ist für mich persönlich bis jetzt gut gelungen.

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